Wie ein QR-Code trotz Logo in der Mitte noch scannt
2026-06-26
Du hast QR-Codes mit einem Firmenlogo genau in der Mitte gesehen und dich vielleicht gefragt, warum das Überdecken eines Teils des Codes ihn nicht kaputtmacht. Die Antwort ist ein wirklich clevere Stück Technik, das ins Format eingebaut ist: Fehlerkorrektur. Hier erfährst du, wie es funktioniert und wie du einen gebrandeten Code erstellst, der zuverlässig scannt.
QR-Codes sind darauf ausgelegt, Schäden zu überstehen
Ein QR-Code speichert nicht nur deinen Link — er speichert ihn mit Redundanz, über die Reed-Solomon-Fehlerkorrektur. Die Idee: zusätzliche Daten kodieren, damit der Scanner die Nachricht rekonstruieren kann, selbst wenn ein Teil des Codes fehlt, verschmutzt oder verdeckt ist. Deshalb funktioniert ein QR-Code auf einem zerknitterten Beleg oder einem zerkratzten Aufkleber noch.
Es gibt vier Fehlerkorrektur-Stufen:
- L (Low) — stellt ~7 % des Codes wieder her
- M (Medium) — ~15 %
- Q (Quartile) — ~25 %
- H (High) — ~30 %
Auf Stufe H kann etwa ein Drittel des Codes verdeckt werden, und der Scanner liest ihn trotzdem. Das ist der Spielraum, in dem ein zentrales Logo lebt.
Warum das Logo in die Mitte kommt
Das Logo sitzt aus zwei Gründen in der Mitte. Erstens sind die drei großen Quadrate in den Ecken die Finder-Muster — der Scanner nutzt sie, um den Code zu finden und auszurichten, also müssen diese frei bleiben. Die Mitte hat keine solche Aufgabe, also ist sie der sichere Platz zum Überdecken. Zweitens lässt das Kompakt- und Zentralhalten der verdeckten Fläche der Fehlerkorrektur überall sonst genug intakte Daten, um die Nachricht wiederherzustellen.
Wie groß darf das Logo sein?
Die Faustregel: halte das Logo unter etwa 20–25 % der Codefläche und nutze Fehlerkorrektur-Stufe H. Wirst du größer, frisst du über das ~30-%-Budget hinaus, und Scans beginnen bei günstigeren Kameras oder schlechtem Licht zu scheitern. Ein bisschen Abstand — eine solide Fläche hinter dem Logo — hilft dem Scanner auch, Logo von Code zu unterscheiden.
Erstelle einen im Browser
ToolKoalas QR-Code-Generator erledigt das für dich:
- Gib deinen Link oder Text ein.
- Füge ein Logo hinzu — es wird auf einer sauberen Fläche in die Mitte gesetzt, so dimensioniert, dass es in der sicheren Zone bleibt, und der Code wird mit hoher Fehlerkorrektur erzeugt, damit er trotzdem scannt.
- Wähle Farben, wenn du willst, und lade als PNG herunter (oder als SVG ohne Logo, für den Druck).
Alles läuft lokal — der Code wird in deinem Browser erzeugt, sodass alles, was du kodierst, nie einen Server berührt.
Praktische Tipps
- Teste den fertigen Code immer mit ein paar Handys, bevor du 500 Flyer druckst. Die Kameraqualität variiert.
- Halte guten Kontrast — dunkler Code auf hellem Hintergrund scannt am besten. Schicke kontrastarme Farbschemata sind der Punkt, an dem "stilvolle" QR-Codes leise aufhören zu funktionieren.
- Verkleinere ihn im Druck nicht zu stark. Mehr Daten (eine lange URL) bedeuten einen dichteren Code, der mehr physische Größe braucht, um zuverlässig zu scannen. Kurze Links machen einfachere, robustere Codes.
Häufige Fragen
Warum funktioniert ein QR-Code, wenn ein Logo einen Teil davon verdeckt? QR-Codes enthalten Reed-Solomon-Fehlerkorrektur, die redundante Daten speichert, sodass die Nachricht wiederhergestellt werden kann, selbst wenn ein Teil des Codes verdeckt ist. Auf der höchsten Stufe können etwa 30 % verdeckt werden, was Platz für ein zentrales Logo lässt.
Wie groß darf das Logo sein? Halte es unter etwa 20–25 % der Codefläche und nutze hohe (H) Fehlerkorrektur. Größere Logos beginnen die wiederherstellbare Fläche zu überschreiten, und Scans werden unzuverlässig.
Wohin sollte das Logo? In die Mitte. Die drei Eckquadrate sind Finder-Muster, die der Scanner braucht, um den Code zu finden, also müssen diese frei bleiben — die Mitte ist der sichere Platz zum Überdecken.
Legt das Erstellen eines QR-Codes online meinen Link offen? Bei ToolKoala nicht — der Code wird vollständig in deinem Browser erzeugt, sodass alles, was du kodierst, dein Gerät nie verlässt.
Sollte ich PNG oder SVG herunterladen? PNG für den Bildschirm und einfaches Teilen (und es behält das Logo). SVG ist am besten für den Druck, weil es ohne Verschwimmen skaliert; der SVG-Export ist der saubere Code ohne das eingebettete Logo.
— Milo 🐨